Im individuellen Berufspendelverkehr werden täglich durchschnittlich 30 bis 40 km zurückgelegt. Nur ca. 2 % der Pendler fahren täglich Strecken von über 100 km. Dies bedeutet, dass eine Batterie mit einer Reichweite von ca. 100 km meistens den täglichen Ansprüchen gerecht wird.

Unabhängig jedoch von Lademodus oder Steckdose, ist der Unterhalt von Elektrofahrzeugen für die Mehrzahl der Garagisten Neuland. Arbeiten unter Hochvoltstrom oder gänzlich ohne Strom zu arbeiten, war bisher im Autogewerbe nicht an der Tagesordnung.

Was Sie über eine entsprechende Ausbildungen wissen müssen, können Sie deshalb hier nachlesen. Das passende Werkzeug bietet Ihnen Würth ebenfalls an, denn: Mit Würth haben Sie den idealen Partner für den Unterhalt und die Wartung von Elektrofahrzeugen. Dank langjähriger Erfahrung in der Auto- sowie der Elektrobranche bieten wir Ihnen eine einzigartige Vielfalt an Servicen und Produkten optimal auf das Zukunftsthema „E-Mobility“ abgestimmt.

Erfahren Sie im folgenden Beitrag, welche Unterschiede es bei den Fahrzeugtypen und deren Lademode gibt und worauf Sie dabei achten müssen.

Ladevorgang

Damit der «Strom» vom Energieversorgungsunternehmen (EVU) für Elektrofahrzeuge verwendet werden kann, muss er vom Wechselstrom (AC) in Gleichstrom (DC) umgewandelt werden. Dies erfolgt durch das Ladegerät. Bei vierrädrigen Elektrofahrzeugen ist das Ladegerät meistens im Fahrzeug eingebaut (onboard). Die Ladeelektronik (Battery Management System, BMS) steuert und überwacht den Ladevorgang in Abhängigkeit von Temperatur, Ladezustand und Spannung der Batterien.

Fahrzeugtypen

  1. Elektrofahrzeuge: Rein Elektroantrieb mit Akku
  2. Brennstoffzelle: Rein Elektroantrieb, mit Strom von Brennstoffzelle
  3. Range Extender: Elektroantrieb mit Akku + kleiner Verbrenner (um Batterien aufzuladen im Notfall)
  4. Plug-in Hybrid: Verbrennungsmotor + Elektromotor mit kleiner Akku aufladbar (bis max 50 km Reichweite)
Fahrzeugtypen
Quelle: BMBF

Steckdose: Netz-Seiten

Merkmale der Steckdosen und ihre Eignung zum Laden:

Steckdosen
Quelle: e’mobile by electrosuisse

Lademode und Steckdosen (fahrzeugseitig)

Die unterschiedlichen Ladebetriebsarten werden als «Mode» bezeichnet:

Mode 1: Laden mit Wechselstrom (AC) an einer landesüblichen oder einer CEE-Steckdose. Keine Kommunikation zwischen Energieabgabestelle (Steckdose) und Fahrzeug.

Mode 2: Wie Mode 1, jedoch mit einer «In-Cable-Control-Box» (ICCB) oder auch «In-Cable-Control and Protection Device» (IC-CPD) im Kabel. Über diese ICCB wird ein Elektrofahrzeug, das üblicherweise unter Mode 3 geladen wird, mit einer landesüblichen oder CEE-Steckdose verbunden. Kommunikation zwischen ICCB/IC-CPD und Fahrzeug.

Mode 3: Das Laden mit 1- oder 3-phasigem Wechselstrom (AC) kann nur an einer zweckgebundenen («dedicated») Steckdose Type 2, Type 3 oder einem fest an die Installation angeschlossenen Mode 3-Kabel durchgeführt werden. Kommunikation zwischen Energieabgabestelle (Steckdose) und Fahrzeug.

Mode 4: Laden mit Gleichstrom (DC) für Schnellladungen. Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug.

Der Begriff «Kommunikation» beinhaltet in der Elektromobilität zwei getrennte Vorgänge:

Mode 2, 3 oder 4 beinhalten die energieübertragungsbezogenen, sicherheitsrelevanten Informationen wie z.B. Stromstärke oder Überwachung des Erdleiters zwischen Fahrzeug und Steckdose usw. Die dem Mode-Signal überlagerte «High level communication» kann z.B. Benutzerinformationen, Identifikation, Abrechnungsdaten und vieles mehr enthalten.

Ladesysteme
Quelle: e’mobile by electrosuisse

Fazit

Beim Laden von Elektroautos gibt es eine Vielzahl an Faktoren, die beachtet werden müssen – sei es fahrzeug- oder netzseitig. Der E-Boom steht jedoch nichtsdestotrotz bevor und der Bedarf an Elektrofahrzeugen und zuverlässiger Ladeinfrastruktur wird stark zunehmen. Um diese Elektrofahrzeuge einwandfrei zu warten, brauchen Garagisten geeignete Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien.

Würth bietet Ihnen hierfür ein breites Sortiment an Produkten sowie die entsprechenden Dienstleisutngen und eine kompetente Produktberatung Vorort bis hin zur kompletten Lagermanagementlösung an. So können Sie mit uns zusammen gut gerüstet in die Zukunft der E-Mobilität starten.

 

Quelle: e’mobile by electrosuisse


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