Emil Frey Racing als strahlender Meister in Team- und Fahrerwertung der GT Open Saison 2019

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Gerade erst im Frühling 2019 startete Emil Frey Racing zusammen mit Lamborghini Squadra Corse in die neue Zusammenarbeit mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO. Vierzehn spannende Rennen an sieben Wochenenden hat Emil Frey Racing an den atemberaubendsten Rennstrecken Europas absolviert.

Mitte Oktober 2019 dann der grosse Showdown in Monza, der finale Sprint im Kampf um den Titel der International GT Open Meisterschaft. Acht Rennsiege, davon drei Doppelsiege gehen auf das Konto des Schweizer Rennteams. Vor dem letzten und entscheidenden Rennwochenende der Saison galt es noch einmal richtig Vollgas zu geben.

Bereits in der Saison 2017 war der Titelgewinn in greifbarer Nähe, doch ein unglückliches Wochenende machte den finalen Triumpf zunichte. Aus diesem Grund wurden vor dem letzten Rennwochenende noch einmal sämtliche Register gezogen. Neben akribischen Workshop-Vorbereitungen und Fahrertrainings im Emil Frey Simulator unterzog sich das Team einem zweitägigen Test in Vallelunga.

Die Saison konnte keinen passenderen Austragungsort für den Höhepunkt des Jahres haben als die berühmte Grand-Prix-Strecke des Autodromo Nazionale Monza, welches gleichzeitig auch das Zuhause von Lamborghini und das Heimrennen von Giacomo Altoè darstellte.

Das grosse Finale in Monza

Emil Frey Racing konnte beim Saisonfinale der International GT Open in Monza nicht nur die Teamwertung, sondern auch einen Doppelseig in der Fahrerwertung erzielen. Nachdem das Schweizer Team bereits am Samstag die Teammeisterschaft vorzeitig für sich entscheiden konnte, sicherten sich am Sonntag Albert Costa Balboa und Giacomo Altoè mit der Nummer 63 die Fahrermeisterschaft. Der 19-jährige Giacomo Altoè ist somit der jüngste GT Open Meister der Geschichte.

Das Schwesterauto mit der Nummer 14 machte den Erfolg perfekt und nahm den Vizetitel in der Fahrermeisterschaft nach Hause. Das Debütjahr der Zusammenarbeit von Emil Frey Racing mit Lamborghini Squadra Corse hätte keinen besseren Abschluss finden können.

 

Das letzte Rennwochenende

Am 12.10.2019 stand der erste Tag der Entscheidung an. Den Grundstein für ein gutes Rennergebnis legten die Fahrer bereits im Zeittraining mit Pole Position für Albert Costa Balboa (#63) und Norbert Siedler (#14) mit Platz vier. Nach einem herausragenden Start gewann Costa Balboa den Sprint zur ersten Schikane und ging als Führender in die erste Runde.

Rundenlang versuchten die Emil Frey Racing Lamborghini noch an den vor ihnen liegenden Fahrzeugen vorbeizuziehen. In einem harten Kampf zur Anfahrt in die erste Schikane, konnte der Italiener Altoè auf der letzten Runde dann schliesslich die vierte Position des #17 McLaren einnehmen. Mikael Grenier nutzte seine Chance und zog ebenso am McLaren vorbei.
Die Positionen vier und fünf reichten Emil Frey Racing aus, um beim Überqueren der Ziellinie als Teammeister gekürt zu werden.

Der 2. Renntag im Autodromo Nazionale Monza sollte ein besonderer werden und ein spannendes Rennen erwartete die GT Open Fans. Bereits im Qualifying untermalten die Emil Frey Racing Fahrer erneut die Performance des Lamborghini Huracán GT3 EVO. Der Kanadier Mikael Grenier, sicherte sich nach einer starken Runde die Pole Position. Giacomo Altoè platzierte die Nummer 63 auf einem aussichtsreichen fünften Platz.

Beim Start behauptete Grenier die Führung, während Altoè einen Platz an den Mercedes von Tom Onslow-Cole verlor. Kurz darauf sorgte ein Schreckmoment für kurzzeitiges Durchatmen bei der Emil Frey Racing Crew, als der Mercedes von Agostini die Nummer 63 in der ersten Schikane berührte. Doch der Titelaspirant konnte unbeschädigt weiterfahren.

Während Grenier in Führung liegend seinen ersten Platz gegen die McLaren verteidigen konnte, kam er in Runde 12 an die Box und übergab die Nummer 14 an seinen österreichischen Teamkollegen Norbert Siedler. Altoè kam drei Runden später zum Fahrerwechsel an die Box, und Costa Balboa kam direkt vor dem #6 Mercedes zurück auf die Strecke. Auch dem Spanier passierte eine Schrecksekunde, als er im Kampf um Positionen in der ersten Schikane durch die Ausweichbarrieren fahren musste.
Rundenlang lieferte sich Siedler einen tollen Kampf um den 2. Platz, doch der Österreicher ging kein unnötiges Risiko ein und fuhr den 3. Platz sicher nach Hause.

Schlussendlich reichte ein dritter Platz für die Nummer 14 aus, um bei gleicher Punktzahl mit den McLaren-Gegnern den Fahrer-Vizetitel für Emil Frey Racing zu holen. Costa Balboa überquerte mit der Nummer 63 als Vierter die Ziellinie und gewann somit die Fahrermeisterschaft in der PRO- sowie der Gesamtwertung.

Teamchef Lorenz Frey-Hilti über die Zusammenarbeit mit Würth

Emil Frey Racing Vertraut auf Würth AG

Bereits seit den Anfängen vertraut Emil Frey Racing auf die Qualitätsprodukte und das Engagement von Würth. Nach mehr als 11 Jahren Kooperation ist zwischen beiden Unternehmen eine freundschaftliche Partnerschaft entstanden. Viele Würth Mitarbeiter verfolgen gespannt die Rennen und fiebern mit dem Rennteam mit.


Würth AG gratuliert dem gesamten Team von Emil Frey Racing herzlich zu dieser aussergewöhnlichen Leistung und wünscht viel Erfolg für die nächste Saison!


Die Saison 2019: Doppelsieg für Emil Frey Racing

Fahrerwertung

Position Fahrer Punkte
1 Albert Costa Balboa / Giacomo Altoé
128
2 Norbert Siedler / Mikael Grenier 116
3 Henrique Chavis / Martin Kodric 116
4 Fran Rueda / Andrés Saravia 113
5 Miguel Ramos / Fabrizio Crestani 92

Teamwertung

Position Team Punkte
1 Emil Frey Racing
145
2 Teo Martín Motorsport 134
3 SPS Automotive Performance 64
4 Antonelli MotorSport 31
5 Optimum Motorsport 29

 

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