pias®- Zeit und Geld sparen dank leistungsstarker selbstbohrender Schrauben für Metallanwendungen

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Wenn es um Bohrungen geht zählen vor Allem zwei Dinge: Es muss schnell gehen und es muss langfristig halten, ohne das Werkstück zu beschädigen.

Mit dem innovativen pias®/piasta® Konzept von Würth können Sie dies ganz einfach, sodass das Bohren von Schrauben in metallischen Untergründen zu einem ganz neuen Erlebnis wird.

Welche Unterschiede gibt es unter den pias® Schrauben?

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Ausführungen der pias® Schrauben unterschieden:

1. pias®

piasta® Fassadenbauschraube mit reduzierter Bohrspitze
Stahlverzinkte pias® Bohrschraube mit Schlitz

Die pias® Bohrschraube kann bei einer Materialdicke von bis zu 6,5 mm eingesetzt werden. Sie kann in zwei weitere Versionen unterschieden werden. Zum einen gibt es die Version A2, welche ausschliesslich zur Bearbeitung von Aluminium oder Kunststoff dient. Die verzinkte Version der pias® Schraube wird hingegen für verzinktes Material gebraucht.

 

 

 

2. piasta® 

piasta® Fassadenbauschraube mit reduzierter Bohrspitze
piasta® Fassadenbauschraube mit reduzierter Bohrspitze

Die piasta® Bohrschraube wird immer dann verwendet, wenn bis zu 12 mm dicker Edelstahl bearbeitet werden soll. Sie eignet sich besonders für den Aussenbau, da sie dank der speziellen Würth-Ruspertbeschichtung extrem korrosions- und witterungsbeständig ist. Die Beschichtung verhindert ausserdem die Kaltverschweissung von Edelstahl. Weitere Besonderheiten der piasta® sind die aus Bimetall bestehende Bohrspitze sowie die ersten zwei Gewindegänge (Formgewinde aus gehärtetem Einsatzstahl, Traggewinde aus rostfreiem Edelstahl A2), welche für eine noch härtere Materialbeschaffung der Bohrschraube sorgen.

 

  Die Ruspertbeschichtung

Querschnitt der Ruspertbeschichtung
Querschnitt der Ruspertbeschichtung V.o.n.u.: • Zink-Aluminium-Lamellenbeschichtung • Haftvermittler • Metallisches Zink • Grundmaterial

 

Welchen Vorteil haben pias® und piasta® Schrauben gegenüber herkömmlichen Bohrschrauben?

Üblicherweise werden für herkömmliche Bohrungen vier verschiedene Arbeitsmittel gebraucht: ein Hammer, ein Körner, ein Bohrer und eine Schraube. Durch die Verwendung der selbstbohrenden pias® Schrauben kann dies jedoch sehr einfach auf ein einziges „3in1“ Hilfsmittel reduziert werden um zu bohren, gewindezuformen und zu verschrauben, was auf diese Weise alles in einem Arbeitsgang erledigt werden kann –  Sie sparen deshalb nicht nur enorm viel Zeit, sondern senken dadurch auch Ihre Kosten.

Ihre Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Kein Kernlochbohrer von Nöten
  • Nur 1 Werkzeug (Schrauber oder Akkuschrauber) nötig
  • Bohren, Gewindeformen und Verschrauben in einem Arbeitsgang
  • Mindestens 50% Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Blechschrauben
  • Optimale Bohrleistung

AW® – Antrieb mehr Power!

Bisherige Antriebssysteme
Bisherige Antriebssysteme
AW®-Antrieb
AW®-Antrieb

pias® und piasta® Bohrschrauben verfügen über einen innovatives Antriebssystem: das AW® Antriebssystem. Die Vorteile gegenüber bisherigen Antriebssystem lauten wie folgt:

  • Bessere Kraftübertragung durch konischen Vielzahn
  • Höhere Standzeit durch optimale Passung
  • Optimale Zentrierung durch den konischen Verlauf des Bits
  • Grösstmögliche Anlagefläche des Bit im Schraubenantrieb
  • Auswurfkräfte gleich Null. Die gleichmässige Kraftverteilung vermeidet Beschädigungen der Oberflächenschutzschicht und gewährleistet somit eine höhere Korrosionsbeständigkeit
  • Sicheres Ansetzen der Schraube
  • Nahezu kein Herausdrehen des Bits

Kurz: der AW®-Antrieb verbindet die Vorteile von Kreuzschlitz- und Torx-Antrieb:

AW®-Antrieb
AW®-Antrieb

Die pias®/piasta® Schrauben gibt es natürlich auch mit anderen Kopfformen wie z.B. dem Sechskant-Kopf.

Was gibt es bei der Verwendung zu beachten?

Wird eine pias® oder piasta® Bohrschraube verwendet, muss vorrangig das zu bearbeitende Material beachtet werden. Desweiteren sollte unbedingt die Länge der Bohrspitze korrekt sein –  d.h.: wird die Bohrspitze zu kurz gewählt, entsteht ein Zwangsvorschub und es kann keine sachgerechte Verbindung hergestellt werden (s.Abb. 1). Um diese zu erlangen, muss die Bohrspitze länger sein als die zu verarbeitende Blechdicke (s. Abb.2).

Abb. 1: Falsch gewählte Bohrspitzenlänge
Abb. 1: Falsch gewählte Bohrspitzenlänge
Abb. 2: Richtig gewählte Bohrspitzenlänge
Abb. 2: Richtig gewählte Bohrspitzenlänge

 

 

 

 

 

 

Weitere Faktoren, die Sie beachten müssen sind ausserdem:

  • Das Material der zu bearbeitenden Bauteile
  • Die Verwendung der Schraube im Innen- oder Aussenbereich
  • Die Stärke der Bauteile

Profi-Tipp:

Benutzen Sie einen nichtmagnetischen Bit-Halter, da sonst die Späne an der Schraube hängen bleiben!

Fazit

Mit einer pias® oder piasta® selbstbohrenden Schraube kann effektiv Geld und Zeit eingespart werden, ohne dass an der Qualität der Ergebnisse Einbussen gemacht werden müssen.

Ihr spezieller und einzigartiger Antrieb sowie die hohe Bohrspitz-Qualität machen sie zu einem perfekten Helfer, wenn es um Bohrungen von metallischen Werkstücken geht.

Sollten Sie Fragen zur Anwendung oder dem Finden der für Sie passenden Bohrschraube haben, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Würth-Berater!


Passendes Zubehör zu den selbstbohrenden pias®/piasta® Schrauben

 

 

Akku-Trockenbauschrauber BS 18-A EC Compact
Akku-Trockenbauschrauber BS 18-A EC Compact

 

 

 

Weitere Infos zum Akku-Trockenbauschrauber BS 18-A EC Compact (frei wählbare Akku-Kapazität dank Pick your Power System)

 

 

 

 

 

AW_20_Bit
AW 20 Bit

 

Weniger verschiedene Bit Grössen nötig dank dem AW Antrieb von Würth (weitere Infos hier ansehen)

 

 

 

 

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